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Flexibilität im Job wird zur Win-Win Situation

Um qualifizierte Kandidaten zu gewinnen, ist Flexibilität im Job nicht länger eine Option in der Unternehmenspolitik, sondern eine wesentliche Praxis, die es nicht nur ermöglicht, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, sondern auch Personal zu entwickeln. Somit kann diese gelebte Praxis schnell zu einer Win-Win Situation werden. Nach Untersuchungen des Alfred P. Sloan Center on Aging and Work an der Universität in Boston verlangen die Unternehmen aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung in punkto Service, Lieferanten und Produkte nach einer Belegschaft, die flexibel und standortunabhängig arbeiten kann.

Die Bewerber berichten heute über einen dramatischen Anstieg in der Bedeutung der Zeitplanflexibilität in ihren beruflichen Entscheidungen. In vielen Ländern ist dieser Faktor  innerhalb eines Jahres zwischen 20 und 30 Prozent gestiegen. Fast 40 Prozent der global befragten Bewerber berichten, dass Flexibilität bei der Gestaltung der Arbeitszeit bei der Karriereentscheidung unter den drei wichtigsten Motivationsfaktoren rankt.

Historisch gesehen hat die Arbeitsplatzkultur  „Anwesenheit vs Output“  einen  hohen Stellenwert. Doch die zunehmende Technologie hat dieses Paradigma an vielen Arbeitsplätzen irreversibel verschoben. Bewerber möchten nicht nur für Unternehmen arbeiten, mit deren Image und Kultur sie sich verbunden fühlen, sondern in denen flexible Arbeitszeitmodelle angeboten werden. Dieser Wunsch betrifft nicht nur berufstätige Mütter, sondern mittlerweile zwei Drittel (63 Prozent) der befragten Bewerber, die daran glauben, dass sie nicht mehr an ihrem Schreibtisch sitzen müssen, um ihre Arbeit zu erledigen. Menschen aller Altersstufen sind  daran interessiert ein Arbeitszeitmodell auswählen zu können, welches nicht nur der heutigen Technologie/Digitalisierung entspricht, sondern auch den gesellschaftlichen Anforderungen.

Neue Einblicke über den Stellenwert von Flexibilität am Arbeitsplatz unter Bewerbern finden Sie in unserem Whitepaper zu unserer brandaktuellen ManpowerGroup-Studie „Candidate Preferences“, für die weltweit 14.000 Berufstätige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt wurden.