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Welche Technologien nutzen Bewerber?

HR-Beauftragte können bestätigen, dass der Einzug von neuen Technologien in den Bewerberprozess zahlreiche Abläufe verändert hat. Neue Technologien beeinflussen heutzutage fast jede unserer täglichen Handlungen und fast gänzlich den Prozess, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber durchlaufen, um eine Stelle zu besetzen. Kandidaten nützen im Bewerbungsprozess Jobplattformen im Internet sowie Apps, aber auch Skype-Interviews, um eine Stelle zu suchen und sich zu bewerben. Arbeitgeber nutzen neue Technologien ebenso, um Kandidaten zu gewinnen, Talente aufzubauen, aber auch um Interviews mit Bewerbern zu koordinieren. Wie aber können Unternehmen Technologien gezielt einsetzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil im heutigen Kampf um die besten Talente zu sichern?

Die technologischen Präferenzen und Erwartungen der Kandidaten für die Stellensuche ändern sich schnell und haben weniger mit der Funktionsweise des Prozesses zu tun als mit der heutigen Funktionsweise der Welt. Die Technologie, die ein Arbeitgeber in jeder Phase des Rekrutierungslebenszyklus nutzt (oder nicht nutzt), sendet eine starke Botschaft über die Arbeitgebermarke an die heutigen Kandidaten. Jene Unternehmen, die proaktiv auf die technologischen Präferenzen der Kandidaten reagieren, werden letztendlich das Rennen um die besten Talente am Arbeitsmarkt gewinnen.

Kandidaten haben bereits die Spitze der Möglichkeiten von mobilen Anwendungen im Bewerbungsprozess erreicht. Arbeitgeber hingegen sind oftmals sehr schlecht ausgestattet und haben wenige Möglichkeiten adäquat zu reagieren. In der Tat würden gerne mehr als  die Hälfte der befragten Kandidaten mobile Apps verwenden, um sich auf eine freie Stelle mittels Smartphone zu bewerben. Die Anzahl der Kandidaten, die tatsächlich suchen und sich auf Jobs über mobile Apps bewerben, hat deutlich zugenommen.

Über die einfache Bewerbung hinaus sind neue Technologien an sich allgegenwärtig in jedem Schritt des Rekrutierungszyklus. Chatbots initiieren Gespräche und beantworten Fragen. Textnachrichten ersetzen E-Mails. Und Unternehmen suchen zunehmend nach Videotechnologie, um Kandidaten zu screenen und Bewerbungsgespräche zu führen. Während viele HR-Manager die Ansicht vertreten, dass das Alter der treibende Faktor bei Interview-Präferenzen ist, deuten neue Studien darauf hin, dass dabei auch das Geschlecht der Kandidaten eine wichtige Rolle spielt.

Im heutigen engen Arbeitsmarkt ist die Erfahrung der Kandidaten von größter Bedeutung", sagte Kate Donovan, Senior Vice President von ManpowerGroup Solutions und Global RPO President. "Es gibt einen echten Wettbewerbsvorteil für jene Unternehmen, die High-Tech und High-Touch auf attraktive und ansprechende Weise mit Top-Talenten verbinden. Karriereentscheidungen gehören zu den wichtigsten Entscheidungen, die Menschen treffen und Beziehungen sind wichtig. Technologie kann den Bewerbungsprozess vereinfachen, aber es ist kein Ersatz für die menschliche Note, einen Kandidaten anzuziehen."

Um besser zu verstehen, wie Unternehmen globale Präferenzen und Wahrnehmungen von Kandidaten nutzen können, teilten uns bei der Global Candidate Preferences Survey fast 14.000 Personen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit, was ihnen bei der Jobsuche wichtig ist. Die Studie befragte Kandidaten in 19 einflussreichen Ländern auf der ganzen Welt.

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