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ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer

Das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer ist unter dem Namen ManpowerGroup Employment Outlook Survey seit mehr als 50 Jahren ein international anerkannter Indikator zur Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die vierteljährlich durchgeführte Studie misst repräsentativ die Erwartungshaltung von Arbeitgebern zur Beschäftigungslage ihres eigenen Unternehmens in Bezug auf das nächstfolgende Quartal. Als Kennziffer wird der „Netto-Beschäftigungsausblick“ angeführt. Dieser Prozentwert spiegelt die Differenz zwischen positiver und negativer Erwartungshaltung der befragten Unternehmen wider.

ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer Q3 2017

Einstellungsbereitschaft fällt im zweiten Quartal hintereinander,  bleibt aber verhalten positiv

  • Beschäftigungsausblick in Kärnten am stärksten
  • Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung reduziert die Belegschaft
  • Arbeitgeber in Finanzwesen und Dienstleistungen am optimistischsten

Die Arbeitgeber in Österreich zeigen sich hinsichtlich ihrer Beschäftigungspläne eher zurückhaltend. Der saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick für das dritte Quartal 2017 erreicht zwar einen positiven Wert von +2 Prozent. Dieser Indexwert liegt aber drei Prozentpunkte niedriger als im Vorquartal. Im gleichen Quartal 2016 lag er zwei Prozentpunkte höher.

Am stärksten ist die Einstellungsbereitschaft im Sektor Finanzwesen und Dienstleistungen mit saisonbereinigten +11 %. Dies sind Ergebnisse des ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometers für das dritte Quartal 2017, für das 751 Arbeitgeber in Österreich befragt wurden.

Insgesamt blicken Österreichs Arbeitgeber verhalten in das dritte Quartal, einige Branchen stechen aber heraus. Der insgesamt eher zurückhaltende Beschäftigungsausblick erhält einen erheblichen Auftrieb durch die im Jahresvergleich deutlich stärkeren Beschäftigungsaussichten im Finanz- und Dienstleistungssektor (+11%) sowie im Handel (+9%). Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das für die Finanz- und Dienstleistungsunternehmen +9 Prozentpunkte mehr. Der Handel kommt auf +11 Prozentpunkte im Vergleich zum dritten Quartal 2016. Die Arbeitgeber rechnen für das dritte Quartal 2017 mit dem stärksten Arbeitsmarkt in diesem Sektor seit 2011.

Insgesamt hält sich der saisonbereinigte Netto-Beschäftigungsausblick in den zehn untersuchten Wirtschaftssektoren in etwa die Waage: vier Sektoren planen zusätzliches Personal einzustellen, ein Sektor stagniert bei +/- 0 % und fünf Sektoren rechnen mit einem Personalabbau.

Über die Studie

ManpowerGroup veröffentlicht vierteljährlich das ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer, eine Studie über die zukünftige Arbeitsmarktentwicklung für das jeweils kommende Quartal. Es ist die weltweit umfangreichste Arbeitsmarktstudie mit über 58.000 Interviews von Arbeitgebern in 43 Ländern und Regionen. Für den ManpowerGroup Beschäftigungsausblick auf das 3. Quartal 2017 wurden 751 Personalverantwortliche in Österreich telefonisch interviewt. Den Teilnehmern wurde folgende Frage gestellt: „Erwarten Sie, dass im 3. Quartal 2017 die Mitarbeiteranzahl an Ihrem Standort im Vergleich zum laufenden 2. Quartal 2017 eher steigen, abnehmen oder gleich bleiben wird?“

Q2/2017: Positive Einstellungsabsichten im zweiten Quartal 2017 prognostiziert

Laut unserem aktuellen ManpowerGroup Arbeitsmarktbarometer rechnen Österreichs Personalverantwortliche für den Zeitraum April bis Juni 2017 mit einem positiven Einstellungsklima:

  • 12 Prozent der befragten 752 Unternehmen planen, während des 2. Quartals neue Mitarbeiter einzustellen.
  • 5 Prozent rechnen damit, Personal abzubauen.
  • 81 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, ihren Personalstand unverändert zu lassen.

Daraus ergibt sich ein Netto-Beschäftigungsausblick – jene Kennziffer, die die Differenz zwischen positiver und negativer Erwartungshaltung der befragten Unternehmen widerspiegelt – von +7%. Saisonal bereinigt beträgt der Ausblick +5%. Die Einstellungspläne gehen im Vergleich zum ersten Quartal zwar leicht um 2 Prozentpunkte zurück, sind aber im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte stärker.

Mitarbeitereinstellungen werden während des zweiten Quartals in neun von zehn Wirtschaftssektoren und in acht von neun Bundesländern erwartet. Im Quartalsvergleich erhöhen sich die Einstellungspläne in sechs Wirtschaftssektoren und in fünf Bundesländern. Im Jahresvergleich verbessern sie sich in sechs Sektoren und sechs Bundesländern.

Wo gibt es im zweiten Quartal die besten Jobchancen ?

  • Der stärkste Arbeitsmarkt im Sektorenvergleich wird im Bereich der Sachgütererzeugung erwartet. Der Ausblick beträgt hier +9% (minus 4 Prozentpunkte gegenüber Q1 2017, aber plus 5 Prozentpunkte gegenüber Q2 2016).
  • In der Gastronomie & Hotellerie erwarten die befragten Arbeitgeber die geringsten Jobchancen im Sektorenvergleich. Die Unsicherheit am Arbeitsmarkt drückt sich in einem Beschäftigungsausblick von -1% aus. Im Quartalsvergleich bleibt der Ausblick relativ stabil. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es sogar eine Verbesserung von 12 Prozentpunkten.
  • Das Ranking im Bundesländervergleich führen Oberösterreich und die Steiermark mit einem Beschäftigungsausblick von jeweils +15% an:
    • Die Arbeitgeber in Oberösterreich berichten für das zweite Quartal 2017 die stärksten Einstellungsabsichten seit mehr als acht Jahren. Der Ausblick verbessert sich gegenüber Q1 2017 um 9 und gegenüber Q2 2016 um 14 Prozentpunkte.
    • In der Steiermark rechnet man mit dem stärksten Arbeitsmarkt seit sieben Jahren. Der Ausblick steigert sich im Quartalsvergleich um 19 und im Jahresvergleich um 12 Prozentpunkte.
  • Das schwächste Bundesland-Ergebnis kommt für das 2. Quartal aus Tirol. Der Ausblick sinkt gegenüber Q1 2017 um 11 und gegenüber Q2 2016 um 12 Prozentpunkte auf -1%.

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Q1/2017: Entwicklung des heimischen Arbeitsmarktes im ersten Quartal 2017

Für die ersten drei Monate im Jahr 2017 wird der positivste Arbeitsmarkt seit dem dritten Quartal 2012 vorausgesagt. 8% der 750 befragten österreichischen Unternehmen geben an, Personal aufbauen zu wollen. 5% rechnen damit, ihre Mitarbeiteranzahl zu reduzieren und 84% wollen ihre Personalsituation unverändert lassen. 

Der Netto-Beschäftigungsausblick liegt bei +3%, saisonal bereinigt beträgt er +7% (+4 Prozentpunkte vs. Q4/16 und +3 Prozentpunkte vs. Q1/16).

Die wichtigsten Ergebnisse auf einem Blick

  • Den größten Arbeitgeberoptimismus gibt es im Sektorenvergleich in der Land- und Forstwirtschaft. Der Ausblick für Q1/2017 liegt bei +18% (plus 10 Prozentpunkte gegenüber Q4/2016 und plus 14 Prozentpunkte gegenüber Q1/ 2016).
  • Den schwächsten Arbeitsmarkt im Sektorenvergleich berichtet Bergbau und Rohstoffgewinnung (-7%).
  • Im Bundesländervergleich führt Vorarlberg das Ranking der meisten geplanten Neueinstellungen an. Der Ausblick liegt in diesem Bundesland bei +17%. Im Quartalsvergleich ist der Wert zwar um 3 Prozentpunkte schwächer, legt aber im Jahresvergleich deutlich um 13 Prozentpunkte zu.
  • Die am wenigsten optimistischsten Aussichten für Q1/2017 kommen aus Kärnten, wo der Beschäftigungsausblick auf -15% sinkt. 

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Q4/2016: Ausblick auf das Beschäftigungsverhalten heimischer Arbeitgeber im vierten Quartal

Der positive Trend zu Neueinstellungen kann auch im 4. Quartal weiter aufrechterhalten werden. Das zeigt das aktuelle Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup für das 4. Quartal 2016. Von 751 befragten österreichischen Arbeitgebern planen 8 Prozent, im Zeitraum Oktober bis Dezember, Mitarbeiter einzustellen. 87 Prozent wollen ihren Mitarbeiterstamm unverändert halten. 5 Prozent überlegen, Personal abzubauen. Daraus ergibt sich ein Netto-Beschäftigungsausblick – jene Kennziffer, die die Differenz zwischen positiver und negativer Erwartungshaltung der befragten Unternehmen widerspiegelt – von +3%. Saisonal bereinigt liegt der Ausblick ebenfalls bei +3%. Die Einstellungsabsichten bleiben gegenüber dem Vorquartal relativ stabil und verbessern sich im Jahresvergleich um 2 Prozentpunkte.

  • Das Bundesländerranking führt Vorarlberg mit einem Ausblick von +20% an. Mit dem schwächsten Arbeitsmarkt im Regionsvergleich rechnet die Steiermark. Der Ausblick liegt hier bei -10%.
  • Im Sektorenvergleich können Bewerber im Bereich der Land- und Forswirtschaft mit den meisten Jobangeboten rechnen. Der Ausblick beträgt +7%. Den schwächsten Arbeitsmarkt berichten Arbeitgeber aus der Gastronomie & Hotellerie mit einem Ausblick von -6%.

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Q3/2016: Heimische Arbeitgeber geben ermutigende Signale für den Arbeitsmarkt

Österreichische Arbeitgeber berichten für das 3. Quartal 2016 ermutigende Signale am Arbeitsmarkt:9 Prozent der heimischen Unternehmen planen, Mitarbeiter einzustellen. 3 Prozent gehen von einem Mitarbeiterabbau aus. 88 Prozent erwarten keine Veränderung im Zeitraum von Juli bis September. Der Netto-Beschäftigungsausblick beträgt somit +6%. Bereinigt man den Beschäftigungsausblick um saisonale Variationen, so liegt er bei +4%. Die Einstellungsabsichten sind damit um 3 Prozentpunkte sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr stärker.

Der stärkste Arbeitsmarkt wird im Sektorenvergleich in der Land- und Forstwirtschaft erwartet. Mit dem schwächsten Stellenmarkt rechnet der Sektor Verkehr & Telekommunikation. Im Bundesländervergleich wollen die Arbeitgeber in Salzburg das meiste Personal aufstocken. Die geringsten Jobchancen sind hingegen im Burgenland und in Kärnten zu erwarten.

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Q2/2016: Österreichs Personalverantwortliche prognostizieren mäßigen Mitarbeiterzuwachs

Der Netto-Beschäftigungsausblick beträgt für das zweite Quartal 2016 +3%. Nach saisonaler Bereinigung der Ergebnisse beträgt der Netto-Beschäftigungsausblick +1%. Damit fallen die Chancen auf Neubeschäftigung im 2. Quartal 2016 um 3 Prozentpunkte schwächer aus als im 1. Quartal. Im Jahresvergleich bleibt der Ausblick unverändert.

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Q1/2016

Österreichs Personalverantwortliche rechnen für das 1. Quartal 2016 geringfügig mit Neueinstellungen. 5% der befragten Arbeitgeber wollen Personal einstellen, 5% planen, Mitarbeiter abzubauen und 88% gehen davon aus, ihren Personalstand nicht zu verändern. Damit ergibt sich ein Netto-Beschäftigungsausblick von 0%. Der saisonal bereinigte Beschäftigungsausblick liegt bei +4%.

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2015

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