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Next Generation Arbeit: Arbeitsmodelle der Zukunft

Die Arbeitswelt verändert sich in einem noch nie dagewesenen Tempo. Die Bevölkerung wird zunehmend älter und die Relevanz der eigenen Fähigkeiten ändert sich, angetrieben durch den technologischen Fortschritt und die Globalisierung, schneller als je zuvor. Die Kluft zwischen den tatsächlichen Fähigkeiten der Bewerber und jenen, die Arbeitgeber brauchen, nimmt zu.

Diese Entwicklung führt zu einer Polarisierung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf der ganzen Welt. Unternehmen müssen in Zukunft stärker in die Ausbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter investieren um diese mitunter zu motivieren und zu halten. In einer sich schnell ändernden Arbeitswelt kommt es somit nicht ausschließlich darauf an, was Menschen bereits wissen, sondern darauf, wie schnell sie neue Fähigkeiten lernen können.

Die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer ändern sich und das Streben nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance gewinnt einen zunehmend höheren Stellenwert. Die klassische 40-Stunden-Woche verschwindet langsam und der Arbeitsalltag verändert sich rasant. Die Veränderung betrifft Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen, denn die meisten Stellenzuwächse in den letzten 15 Jahren gab es bei alternativen Arbeitszeitmodellen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber suchen nach neuen Wegen, um die anfallende Arbeit zu erledigen.

Vorteile flexibler Arbeitsmodelle

Es ist daher an der Zeit, der Diskussion um neue, alternative Arbeitsmodelle, eine Richtung zu geben. Regulierung und Vermeidung sollten nicht mehr die beherrschenden Themen sein, sondern der richtige Umgang mit diesen neuen Arbeitsmodellen. Unternehmen müssen bereit sein, die wachsende Bevölkerung zu nutzen, um kritische Lücken (z.B. saisonbedingte Spitzenzeiten, Krankenstände, etc.) mit Fachkräften zu füllen. Damit dies gelingt müssen Unternehmen jedoch verstehen lernen, in welcher Form Arbeitnehmer zukünftig am Arbeitsmarkt teilhaben wollen, um sie dort abzuholen, wo sie sich befinden und ihnen das bieten, was sie wollen. Um Mitarbeiter nicht mehr nur als Arbeitskräfte zu sehen, sondern als zukünftige Talente, müssen Unternehmen oftmals die eigene Sichtweise ändern. Arbeitnehmer hingegen sollten ihre Lernfähigkeit pflegen und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu bleiben. In einer Welt der beschleunigten Veränderung werden es Fähigkeiten und neue Arbeitsweisen sein, die Karrieresicherheit, Chance für Wachstum und Wohlstand für Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen bieten werden.

Die Politik ist hier gefordert, denn das Thema Beschäftigungssicherheit sollte neu überdacht werden, damit es den Arbeitnehmern erlaubt, nicht nur Karriere, sondern auch das persönliche Arbeitsmodell im Laufe einer langfristigen beruflichen Laufbahn flexibel anzupassen. Flexibilität, Verantwortung und Beschäftigungssicherheit schließen sich nicht gegenseitig aus.

Um mehr darüber herauszufinden, wie Menschen eigentlich arbeiten wollen, hat die ManpowerGroup mehr als 9.500 Personen in zwölf Ländern nach ihrer Offenheit für flexible Arbeitsmodelle befragt. Wir wollten herausfinden, warum sich Menschen für diese Modelle entscheiden und welche Unterschiede es in den Beweggründen weltweit gibt?

Eine Übersicht der wichtigsten Ergebnisse finden Sie in der Infografik.
Hier gehts zur kompletten Studie.