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Manpower Arbeitsmarktbarometer Q4/2015: Beschäftigungsaussichten weiterhin zurückhaltend

Österreichs Arbeitgeber zeigen sich laut aktuellem Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup für das kommende 4. Quartal 2015 hinsichtlich ihrer Beschäftigungsabsichten zurückhaltend. 6% der 751 befragten Personalverantwortlichen planen Neueinstellungen, 5% wollen Personal abbauen und 88% erwarten keine Veränderung ihres Personalstandes. Zum dritten Mal in Folge beträgt der saisonal bereinigte Beschäftigungsausblick +1%.

„Im Vergleich zum vergangenen Quartal bleiben die Einstellungsabsichten österreichischer Unternehmen unverändert, verschlechtern sich jedoch im Jahresvergleich um 4 Prozentpunkte“, so Erich Pichorner, Geschäftsführer der ManpowerGroup Österreich. „Diese Zahlen gehen einher mit dem schwachen Wirtschaftswachstum. Das BIP stieg im zweiten Quartal zwar real um 0,3% gegenüber dem Vorquartal, der Konsum ist jedoch nur gering gewachsen. Aufgrund des gedämpften Beschäftigungsausblicks für die kommenden Monate ist auch im vierten Quartal noch nicht von einer Entspannung der hohen Arbeitslosigkeit auszugehen.“

Die wichtigsten Ergebnisse nach Regionen, Branchen und Unternehmensgröße:

  • Regional betrachtet stehen die Jobchancen in Vorarlberg mit einem Beschäftigungsausblick von +10% am besten. Den schwächsten Arbeitsmarkt für Q4/2015 erwartet Kärnten mit -10%.
  • Im Sektorenvergleich prognostizieren die Arbeitgeber im Bereich Finanzwesen & Dienstleistungen mit einem Beschäftigungsausblick von +6% den größten Personalzuwachs. Den schwächsten Beschäftigungsausblick gibt der Sektor Gastronomie & Hotellerie mit -10%. 
  • Im Vergleich nach Unternehmensgröße stehen Großunternehmen mit einem respektablen Wachstum von +12% an erster Stelle. Alle anderen Größenkategorien geben sich in Bezug auf Neueinstellungen jedoch zurückhaltend.

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Über die Studie
ManpowerGroup veröffentlicht vierteljährlich den Manpower Arbeitsmarktbarometer. Es ist die weltweit umfangreichste Arbeitsmarktstudie mit knapp 59.000 Interviews von Arbeitgebern in 42 Ländern. In Österreich wurden 751 Personalverantwortliche telefonisch interviewt, ob sie im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 verglichen zu den vergangenen drei Monaten ihren Mitarbeiterstand erhöhen, gleich halten oder verringern wollen.