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Kind und Karriere? Die Klaviatur des Erreichbaren

Manpower-Kunden im Gespräch

Sie steht an der Spitze eines der traditionsreichsten Unternehmen Österreichs und beherrscht die gesamte Unternehmens-Klaviatur in Dur und Moll. Mit berührendem Klang Pianisten und Konzertliebhaber auf der ganzen Welt zu inspirieren, ist das erklärte Ziel von Bösendorfer. Dass dieses Ziel mehr als gelingt, beweisen die berühmten Namen, die auf der Referenzliste des weltältesten Erzeugers von Premium-Klavieren stehen. Im ausgehenden 19. Jahrhundert wurden Bösendorfer­Flügel für den Hof des Kaisers, Kaiserin Elisabeth, Kaiserin Eugenie von Frankreich, den Kaiser von Japan, den Zaren von Russland und andere prominente Persönlichkeiten gebaut. Die Flügel hielten selbst dem impulsiven Spiel von Franz Liszt stand. Künstler wie Richard Strauss, Anton Rubinstein, Gustav Mahler, Frank Sinatra, The Beatles oder auch Michael Jackson hauten ebenfalls schon in Bösendorfer-Tasten.

Manpower Interview mit Sabine Grubmüller, Geschäftsführerin Bösendorfer

Role Model mit Herz bei der Sache

Wenn Mag. (FH) Sabine Grubmüller Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter braucht, vertraut sie auf die Expertise von Manpower. „Hier werde ich einfach kompetent beraten und kann mich auf andere Dinge konzentrieren. Mit Manpower haben wir eine ganz tolle Mitarbeiterin für den Stadtsalon gefunden, mit der wir sehr glücklich sind“, erzählt sie. Die Österreicherin leitet das Wiener Traditionsunternehmen seit 2015 und ist in jeder Hinsicht inspirierend. Sie hat einen Fachhochschulabschluss in Unternehmensführung, war bereits in anderen österreichischen Unternehmen in leitender Position tätig und ist Mutter von zwei Kindern. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist wie für viele Frauen auch für sie ein Thema. Denn während sie findet, dass in Österreich immer mehr ein Rückschritt in alte Rollenbilder stattfindet, vereinbart sie Familie und Karriere und ist auch bereit, im eigenen Unternehmen ein Umdenken einzuleiten. „Natürlich muss man über flexible Arbeitszeiten nachdenken und Frauen nach der Karenzzeit wieder einbinden. Die Gefahr ist da, dass sie nur schwer den Anschluss schaffen, wenn sie für längere Zeit weg sind“, erzählt sie. Oft sind es Rollenklischees und kaum vorhandene Role Models, die viele Frauen in die Teilzeitfalle zurückbefördern. So findet man sich oft nach früh angekeimter Emanzipation im Teilzeitjob wieder, Karriereziele rücken in eine ganz ferne Zukunft und Abhängigkeiten sind vorprogrammiert.

Manpower Interview mit Sabine Grubmüller, Geschäftsführerin Bösendorfer

Gelebte Gleichberechtigung für neue Rollenbilder

„Das Wichtigste ist, sich den Mann, mit dem man Kinder bekommen möchte, genau auszusuchen“, so Grubmüller. Mein Leitspruch war schon immer: „Man kann alles schaffen. Ich denke aber auch, dass es schon bei der Partnerwahl anfängt. Eine wichtige Frage ist da: Möchten wir Kinder - wenn ja, wie gestalten wir das gemeinsam? Meinem Mann und mir ist das gelungen und wir haben unsere Aufgaben partnerschaftlich verteilt – und teilen uns auch die Kinderbetreuung.“ Der komplette Rückzug auf die Mutterrolle war für Grubmüller nie ein Thema. „Man muss Modelle schaffen, dann haben Frauen auch Wahlmöglichkeiten“. „Wenn bei uns eine Mitarbeiterin auf mich zukommt, werde ich Lösungen für eine Vereinbarkeit finden“, zeigt Grubmüller klare Haltung.

Manpower Interview mit Sabine Grubmüller, Geschäftsführerin Bösendorfer

Dass die Gesellschaft gefordert ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen noch aktiver in Führungspositionen und aus den Teilzeitfallen zu heben, liegt für sie auf der Hand. Weibliche Führung bedeutet für sie, mit dem Herz bei der Sache zu sein. Verstellen will sie sich nicht, sie muss sich wohlfühlen, ist ihren Prinzipien stets treu geblieben und ist davon überzeugt, dass jede gut qualifizierte Frau ihren Weg machen kann. „Egal ob Frau oder Mann, um Karriere machen zu können ist es notwendig, zielstrebig zu sein, Dinge richtig zu erkennen und einen Weg vorgeben zu können. Von Vorurteilen wie der Mär der emotionalen Frau, die alles zerreden will, darf man sich nicht beirren lassen“, fasst sie ihr Erfolgsgeheimnis zusammen. Mit Bösendorfer hat die Niederösterreicherin noch viel vor. „Wir konzentrieren uns auf die Innovation unserer Produkte. Diese Vision hatten schon Ignaz und Ludwig Bösendorfer. Bösendorfer will die Monokultur auf den Konzertbühnen durchbrechen und eine neue Klangvielfalt in die Konzertsäle bringen“, erzählt Grubmüller.

Diese Klangvielfalt können zwei Manpower-Facebook-Fans am 14. Februar bei einem Klavierkonzert im Wiener Imperial genießen. 
» Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel

Manpower Interview mit Sabine Grubmüller, Geschäftsführerin Bösendorfer