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Speed Dating für Flüchtlinge

Durch die Organisation des Vereins fairMATCHING fand in Zusammenarbeit mit dem AMS am 1. August 2017 ein Job-Dating für Asylberechtigte der etwas anderen Art im Salzburger Volksgarten statt.

Im Juli 2017 waren laut AMS und ORF rund 28.233 anerkannte Flüchtlinge und Schutzberechtigte arbeitslos gemeldet, davon 820 Personen in Salzburg. Der Verein fairMATCHING hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlingen mit Arbeitserlaubnis bei der Jobsuche zu helfen. Rund 40 Flüchtlinge mit Arbeitserlaubnis hatten die Möglichkeit, sich bei den Vertretern von 7 Unternehmen (neben Manpower Findologic , xLink, Eurofunk Kappacher, Risottomas, Boulder Bar etc.), persönlich zu präsentieren. Humus und Falafel der Syrian Pop-up Kitchen sorgten für die Stärkung der Teilnehmer.

Speeddating im Salzburger Volksgarten

Während der Podiumsdiskussion zwischen  Landesrätin Martina Berthold und dem Abteilungsleiter für Service und Arbeitskräfte des AMS Salzburg, Gottfried Lochner  berichteten bereits berufstätige Flüchtlinge von ihrem Arbeitsalltag und Zukunftsplänen. Die größte Hürde stellen mitunter Vorurteile der Unternehmen aufgrund schlechter Deutschkenntnisse der BewerberInnen dar.  Oftmals wird vergessen, dass Kandidaten schon Arbeitserfahrung und Fachkenntnisse mit sich bringen und sich während ihres Aufenthalts in Österreich die ausreichenden Deutschkenntnisse für einen Arbeitseintritt aneignen konnten. Integration und Miteinander durch Arbeit um auf Augenhöhe einander zu begegnen – dafür wurde durch fairMATCHING ein wichtiger Schritt gesetzt, um die als besonders schwer vermittelbar geltenden Kandidaten mit Unternehmen zu vernetzen!

Auch Manpower Salzburg war vor Ort und hat in zahlreichen Gesprächen mit den BewerberInnen einen guten Einblick in deren berufliche Situation gewinnen können. Das Fazit unserer Kollegin Petra Pöhr, Teamleiterin von Manpower Salzburg, war durchgehend positiv: „Es war ein tolles Event, um mit Kandidaten, die es nicht so leicht am Arbeitsmarkt haben, in Verbindung zu treten. Da die Deutschkenntnisse der Kandidaten sehr gut waren und sich die Bewerber sehr motiviert zeigten, finden wir bestimmt eine Möglichkeit, um sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“