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100 Absagen erhalten? Bleiben Sie dennoch am Ball!

Manpower konnte Herrn Claus B. nach über 1,5 Jahren in der Arbeitslosigkeit beim Wiedereinstieg ins Berufsleben erfolgreich unterstützen. Da viele Bewerber oftmals nach vielen Absagen resignieren und den Mut verlieren, sich auf offene Stellen weiterhin zu bewerben, haben wir Herrn B. gefragt, welche Ratschläge er für Menschen auf Jobsuche hat und warum er sich für die Zusammenarbeit mit Manpower als Personaldienstleister entschieden hat.

Manpower: Herr B. erzählen Sie uns doch bitte mal, wie Sie auf Manpower aufmerksam geworden sind?

Ich kenne Manpower, da meine Frau ca. 10 Jahre über Manpower angestellt war. Die damaligen Erfahrungen meiner Frau waren durchwegs positiv. Manpower ist auf dem Arbeitsmarkt ohnedies eine bekannte Größe. Von daher war es logisch, sich auch auf den Portalen Ihrer Firma umzusehen (Anm.: Experis und Manpower). Auf den ersten Blick unterscheidet sich Manpower nicht von anderen Personaldienstleistern. Es sind jedoch feine Nuancen, wo sich meines Erachtens Manpower positiv von Mitbewerbern hervorhebt. Während dem Erstkontakt hatte ich nicht das Gefühl als Bittsteller da zu stehen, sondern wurde als interessierte potentielle Arbeitskraft erkannt. Dementsprechend menschlich, offen und authentisch waren sämtliche Kontakte, eben auf Augenhöhe.

Entscheidend war/ist, das es deutlich mehr als eine Evidenzhaltung der Bewerbung gibt – nämlich eine aktive Arbeitssuche und Arbeitsplatzangebote, die meinem Profil, meinen Vorstellungen fast völlig entsprochen haben. Ich sehe hier einen entscheidenden Unterschied, nämlich das Kompetenzen, Erfahrungen und der Mensch dahinter sehr gut erkannt wurden und passende Angebote fast laufend angeboten wurden. Man(power) nimmt die Arbeitssuche und Unterstützung bei der Jobfindung sehr ernst. Neben den üblichen Angeboten, gibt es Tipps und Tricks für die Bewerbungsgespräche und anschliessende Feedback-Gespräche, die einerseits dem potentiellen Mitarbeiter ein gutes Gefühl geben, andererseits auch dazu dienen die Arbeitsprozesse seitens Manpower zu optimieren.

Manpower: Sie waren 11 Jahre als IT- und Störungstechniker in der Telekommunikationsbranche tätig, wie stehen Sie dem technischen Wandel (Digitalisierung) gegenüber?

Der technische Wandel ist meines Erachtens evolutionär zu sehen. Der ist einfach da, unweigerlich. Ich habe in der Zeit des Techniker-Daseins viele Graustufen der gesellschaftlichen Akzeptanz wahrgenommen. Die beiden grossen Lager, die Klientel der offenen, neugierigen und aufgeschlossenen Menschen, wie auch die Menschen die der Technik extrem skeptisch gegenüberstehen. Jede neue Technik birgt und bringt Positives und Negatives – wichtig ist hier eine gesunde Skepsis und Kritik, als auch eine Selbstreflexion im Umgang mit den „neuen Medien“. Die neue Generation geht ohnehin ihre Wege – das sollte man mit gebotener Vorsicht und Umsichtigkeit fördern.

Manpower: Welche Beweggründe haben Sie 1998 von Deutschland nach Österreich verschlagen?

Das war ganz einfach: Die Liebe hat mich nach Wien gebracht. Mein oberstes Ziel war es jedoch, erst wenn ich eine Arbeitsstelle habe, nach Wien zu übersiedeln. Um hier finanziell abgesichert zu sein, als auch gesellschaftlich eine gute Integration zu erreichen, war es dann auch erst das dritte Jobangebot, welches ich annahm.

Manpower: Sie haben vorhin erwähnt, dass die neue Generation ihre eigenen Wege geht. Welche Fähigkeiten fachlicher, aber auch menschlicher Natur sollten Bewerber Ihrer Meinung nach mitbringen, um in der Arbeitswelt erfolgreich zu sein?

Natürlich sollte man grundsätzlich fachlich „up to date“ sein. Wenn das nicht der Fall ist, entsprechende Schulungen, Weiterbildungen vornehmen. Fast jeder Arbeitgeber bietet hier intern oder extern Möglichkeiten an – einfach Fragen! :-) Das Leben ist voll von Veränderungen, es ist nicht wirklich eine Kunst hier mitzugehen, macht man es regelmässig und kontinuierlich. Menschlich halte ich es für wichtig aufgeschlossen und frei von Vorurteilen zu sein, sich nicht zu verstecken, sondern so zu sein wie man ist, authentisch eben. Es gibt prinzipiell keinen Grund sich zu verstellen oder anders zu sein, nur weil das irgendjemand meint oder fordert.

Manpower: Herr B., Sie waren über 1,5 Jahren arbeitslos und haben nun den Weg zurück in das Berufsleben gefunden. Was würden Sie Menschen in ähnlichen Situationen gerne mitgeben?

Da gibt es nicht viel zu sagen – es wären nur Floskeln die ein jeder nahezu täglich hört. Es IST eben wichtig am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben, auch wenn man die 378te Absage erhalten hat. Ich muss nicht erwähnen wie mühsam und zermübend die Arbeitssuche sein kann (und ist). Nicht aufgeben und trotz aller Zweifel weitermachen! In Zeiten, die voll von Selbstzweifel und Frustration ist, vielleicht sogar in Depression verfällt ist es wichtig, genau das zu sehen und sich helfen zu lassen. In Gesprächen mit einem Ehepartner, einem sehr guten Freund, auch aber durch professionelle Hilfe durch Psychologen kann man wieder „die Kurve“ kriegen. Den Mut dazu, sich helfen zu lassen und/oder Hilfe einzufordern, lege ich jedem ans Herz.

Manpower: Vielen Dank für Ihre Offentheit und Ihre Zeit! Wir wünschen Ihnen weiterhin beruflich und privat viel Erfolg!