Monday, May 17, 2010
Erich Pichorner

Noch einmal Facebook, Twitter & Co. Nie war es so leicht, viel mehr über Bewerber herauszufinden als sie im Lebenslauf schreiben. Interessante Kandidaten googeln wir lange vor dem ersten Kontakt. 

Nachdenklich stimmt mich, wie sorglos sich vor allem junge Bewerber auf den gängigen sozialen Plattformen präsentieren. Da finden wir obstruse Gruppenzugehörigkeiten, unbedachte Statements, politische Eingeständnisse - mühelos zugänglich auf jedermanns Pinwand. Das Internet vergisst nicht. Was für Schüler und Stundenten just fun ist, wird für die Karriere zum Stolperstein. Dann prophezeie ich ein blühendes Startup-Geschäftsmodell, das schwarze Flecken von digitalen weißen Westen wegputzt.

In nicht allzu ferner Zukunft braucht unsere Branche keinen CV mehr, um ein komplettes Personenprofil zu erstellen. Privatsphäre im Web - vergessen Sie´s.

Monday, May 17, 2010 12:45:40 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)  #    Comments [1]  | 
Monday, June 21, 2010 4:14:58 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Schön zu lesen mit welchen "seriösen Mittel" sie arbeiten.
Lara Kutano
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